Ultima Raka 2002

Zweites Heimspiel in Folge, zum zweiten Mal gab ein Brandenburger Sportverein seine Visitenkarte im Stadion der Freundschaft ab, dieses Mal also der FSV 63 Luckenwalde.

Leider unterstützten nicht einmal 4.500 energetische Zuschauer unsere Elf bei ihrem Bestreben, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren. Sehr enttäuschend. Um das Spektakel auf dem Rasen nicht allzu trist beginnen zu lassen, gab es im I-Block zum Einlaufen der Mannschaften mal wieder zahlreiche Doppelhalter und Schwenker zu sehen. Das Spiel kam dann allerdings nur schwer in die Gänge. Gleiches gilt leider auch für den Support in unseren eigenen Reihen – vollkommen unerklärliche Lethargie! Wenigstens das Spiel hielt noch ein paar, wenn auch nur wenige Highlights parat. So beispielsweise nach einer reichlichen halben Stunde, als uns diesmal Marcel Baude über den Führungstreffer jubeln ließ. Wunderbar. Konnte ja keiner ahnen, dass die knapp 40 mitgereisten Luckenwalder noch vor dem Pausenpfiff über den Ausgleichstreffer jubeln sollten.

Dies stellte uns in der 2. Halbzeit vor eine ganz schön knifflige Aufgabe, lief doch spielerisch bei unseren Rot-Weißen nicht wirklich viel zusammen. Mit dem des Öfteren vorgetragenen „Schießt ein Tor für uns“ hätte man auch fast schon abgeschlossen gehabt, als in der Nachspielzeit ausgerechnet Streli Mamba mit dem 2:1-Siegtor das Stadion der Freundschaft in nicht mehr für möglich gehaltene Jubelstürme ausbrechen ließ. Was für ein wichtiges Ding! Für den Verein sowieso. Aber auch für den Jungen selbst – wenngleich er bislang nun wirklich alles andere als glücklich agierte, hatte er sich genau so einen Treffer mit seinem stets an den Tag gelegten Engagement einfach mal verdient. Ist damit jetzt der Knoten geplatzt? Wir würden es uns alle sehr wünschen!

Für unsere Gruppe war dies obendrein die bestmögliche Basis für einen anschließend feuchtfröhlichen Abend, den wir uns und unserem Umfeld anlässlich unseres 14. Geburtstages gönnten.

Weiterhin beträgt der Rückstand auf den Platz an der Sonne 7 Punkte. Und was sind schon 7 Punkte, wenn  wir weiterhin unbeirrt unseren Weg gehen? Mit WIR sind jedoch alle gemeint. Also auch IHR da draußen, die ihr euch vielleicht am Samstag gegen den Stadionbesuch entschieden habt. Bis dahin  sah das doch wirklich ganz ordentlich aus, konnte man doch bis zuletzt mit den Zuschauer-Kulissen sehr zufrieden sein. Nun sollten wir uns aber auch von den etwas unangenehmeren Wochen und Monaten nicht aus der Spur bringen lassen. Rafft euch auf Leute!

Am kommenden Sonntag  geht es nun nach Nordhausen. Hierfür haben wir noch wenige freie Busplätze anzubieten. Meldet euch unter den bekannten Kontaktdaten und nehmt mit uns gemeinsam weiter Fahrt auf. Never surrender. Streli Mamba & Co. haben es schließlich vorgemacht!

Infoflyer zum Heimspiel

„Fuchs musste sein, nicht nur’n roten Schwanz haben!“
Das erste Ligaspiel gegen Babelsberg seit 1988 wurde in den Tagen zuvor mächtig hochgeschaukelt. An der sportlichen Brisanz sollte es zum größten Teil dabei nicht liegen. Aufgrund der vermehrt politisch motivierten Aktionen sah sich der Verein gezwungen die angemeldeten Choreographien zu untersagen und zumindest von unserer Seite war bereits alles vorbereitet. Anlässlich unseres 14. Jubiläums am 16. November wollten wir dem politisierten Duell entgegentreten. Mehrere Tage Arbeit sollten somit hinfällig gewesen sein? Doch manchmal muss man eben Fuchs sein und so fanden die Spruchbänder und die Blockfahne doch noch ihren Weg ins Stadion. Dazu kamen noch die Krebs-Schwenker, die jedoch mit dem Fahnenpass ganz offiziell reindurften.

„Für Zecken sind wir Nazis. Für Nazis sind wir Zecken“. Mit diesem Spruchband wurde die Choreographie eröffnet, die dann mit: „Seit 14 Jahren für Energie und unseren Sport“ beendet wurde. Dazu gab es die besagte Blockfahne auf der sich unser Logo, ein Fußball und das Energie-Logo wiederfand. Die Blockfahne wurde dabei von den Krebs-Schwenkern umrahmt. An sich sagt es alles aus und jeder, der etwas in sich geht und über seine Motivationen für den Fußball nachdenkt, der dürfte dieses Spruchband verstehen. Wahrscheinlich muss man dafür sein Schwarz-Weiß-Denken aufgeben. Seit 14 Jahren ist unsere Maxime einzig und alleine Energie und unser Fußballsport. Dabei denken wir nicht in Kategorien und wollen auch nicht in diese gesteckt werden, nicht in Nazi oder Zecke, nicht in Schwarz oder Weiß, höchstens in Rot und Weiß und genau danach richten wir unser Handeln aus. Nach dieser, den Umständen entsprechend, gelungenen Aktion, konnte das Spiel beginnen.

Spielerisch nicht das Beste, aber allein das Tor von Ziegenbein war Ausdruck genug für eine absolute Willensstärke. Mit diesem 1:0 ging es in die Pause. Kaum ertönte der Pfiff zur zweiten Halbzeit, so stand es nach einem „herbei gesehenen“ Elfmeter 2:0. In der 60. wurde dann der Deckel draufgemacht und so konnte die Mannschaft endlich unter Beweis stellen, dass sie auch Zuhause souverän auftreten kann. Auf den Rängen war es jedoch nicht ganz so souverän. Bis auf wenige Ausnahmen konnte es nicht so recht laut werden. Für so ein Spiel eigentlich nicht angemessen. Auch die Zuschauerzahl war eher weniger erfreulich. Nach Abzug der 589 Gäste waren es nur knapp über 5000 Cottbuser im Stadion. Mehr als dürftig.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu den Babelsbergern. Mit den fast 600 Mitreisenden konnten sie den überdachten Stehbereich sehr gut ausfüllen. Die angekündigte Überraschung war letzten Endes ein schlichter blau-weißer Schal, der in seiner Aufmachung als Zaunfahne den Gästeblock umrahmte. Ein Highlight setzten sie mit diesen beiden Fahnen nicht unbedingt. Ansonsten verzichteten die Babelsberger bis auf zwei Schwenker auf jegliches Szenematerial. Stimmungsmäßig wurde in den Anfangsminuten zumindest optisch eine gute Mitmachquote registriert. Diese hielt jedoch maximal bis zum 1:0 Rückstand.

Nächste Woche steht gleich das nächste Heimspiel an. Nachdem Jena endlich Federn gelassen hat, müssen wir weiter extrem heiß sein. Das Ding hier ist noch nicht durch. Also tragen wir unsere Mannschaft weiter von Sieg zu Sieg. Dafür müssen wir alles geben. Alles – nur für Energie!

Infoflyer zum Heimspiel

Erhältlich ab dem Heimspiel gegen Babelsberg!

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Zum zweiten Mal in Folge sollte uns ein Oberligist auf dem Weg in Richtung Pokalsieg herausfordern. Dass uns der Brandenburger SC Süd das Leben im Vergleich zu Victoria Seelow bedeutend schwerer machen würde, war von vornherein zu erwarten gewesen. Folgerichtig appellierten wir vorab für ein zahlreiches Erscheinen rot-weißer Anhänger. Alles in allem dürften es dann knapp 300 Energetiker gewesen sein, die sich auf dem Werner-Seelenbinder-Sportplatz versammelt hatten. Während die Spielstätte recht unspektakulär daher kommt und die Verpflegung ziemlich mies war, hatte man es diesmal zumindest mit einem Gegner mit einer kleinen Fanszene zu tun. Mittels eines kleinen Intros geleiteten sie ihr Team aufs Feld. Dabei wurden 3 große Doppelhalter „BSC“ von roten und weißen Tifofähnchen ergänzt. Dazu gab es noch den Slogan „Glanz unserer Stadt“, welcher jedoch aufgrund nicht abgedeckter Zaunfahnen ziemlich unterging. Wir versammelten uns unterdessen hinter unserer bekannten Betriebssportgemeinschaft Energie Cottbus-Zaunfahne.

Auf dem Feld taten sich unsere Rot-Weißen in der 1. Hälfte sehr schwer. Nach vorne wurde kaum was Gefährliches zustande gebracht, während man in der Defensive auf der Hut sein musste, deutete das Heimteam mittels ihrer Standards doch eine gewisse Gefährlichkeit an. Torlos ging es in die Kabinen. Als in der 2. Halbzeit gleich der erste vernünftige Angriff zur Führung genutzt werden konnte, war die Erleichterung groß. Kurz darauf wurde es zwar noch einmal brenzlig, als nur das Aluminium den zwischenzeitlichen Ausgleich verhinderte. Statt dieses Nackenschlages gelang es Benny Förster mit 2 weiteren Treffern für klare Verhältnisse zu sorgen. So ergaben sich fortan auch einige weitere Großchancen und das Spiel konnte letztendlich doch noch souverän runtergespielt werden.

Auf den Rängen sollte es unsererseits erstmals in der diesjährigen Pokalrunde einen organisierten Support geben. Was zunächst recht schleppend anlief, nahm dann Mitte der 1. Halbzeit doch etwas an Fahrt auf. Die leider hinter den Erwartungen zurückgebliebene Gästeanzahl berücksichtigend, kann man daher von einem Support sprechen, der keine Bäume ausriss aber doch in Ordnung ging. Hieran sollte fortan angeknüpft werden. Wenn dann noch die Politik außen vorbleiben würde, wäre das umso schöner. Auch auf Heimseite war das ein oder andere Mal etwas Bewegung auszumachen, akustisch kam bei uns jedoch nichts an. Optisch hingegen wartete der Gastgeber neben dem eingangs erwähnten Intro in der 2. Halbzeit noch mit einer weiteren kleinen Aktion auf, als sich unter einer rot-weißen Blockfahne umgezogen wurde und der Stimmungsblock anschließend in rote Ponchos gehüllt zum Vorschein trat. Kennen wir ja irgendwoher, nur halt ne Nummer beeindruckender…

Wir empfingen unsere Jungs indes mit viel Applaus vor dem Gästeblock, sind es nun doch nur noch 2 Schritte bis zum großen Ziel. Verblieben sind mit Strausberg, Rathenow und Luckenwalde noch zwei Oberligisten und ein Regionalligist. Lassen wir uns überraschen, was uns das nächste Los beschert. Nun gilt es jedoch erst einmal abermals unter Beweis zu stellen, wer die unangefochtene Nummer 1 in Brandenburg ist. Am Samstag alle auf ins Stadion der Freundschaft!

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Das Wochenende steht vor der Tür und damit auch das enorm wichtige Pokalspiel beim Brandenburger SC Süd. Der Anpfiff ertönt am Samstag bereits um 13 Uhr. Bezüglich der Bedeutung und der eigenen Pokal-Gesetze sind der Worte genug gewechselt. Nun liegt es abermals an uns die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Und damit nach dem etwas täuschenden Kantersieg in Seelow keiner auf falsche Gedanken kommt, werden wir das Pokalspiel diesmal etwas supporttechnisch würzen. Gerade in solchen Spielen, bei denen sich mitunter der Schlendrian einzuschleichen vermag und manch einer das Ding trotz aller Warnungen auf die leichte Schulter nimmt, braucht uns unsere Mannschaft umso dringender.

Daher alle auf in die Havelstadt. Gemeinsam schließen wir das Pokaljahr erfolgreich ab. Im nächsten Jahr gehen wir und holen den Cup!

Auswärtsspiel in Berlin – und schon wieder sollte der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark die Austragungsstätte sein. Warum es nicht möglich sein soll, das Spiel in Herthas heimischem Amateurstadion abzusichern, steht bis heute in den Sternen. Ändern konnten wir es nicht und so nahmen wir also dasselbe Ziel wie vor 2,5 Monaten ins Visier. Immerhin ein gutes Omen für uns, ist der Auswärtssieg beim BFC doch noch gut in Erinnerung geblieben. Anders als damals nahmen wir das Spiel dieses Mal mit dem Zug in Angriff. Von Station zu Station enterten immer mehr Rot-Weiße das Stahlross und verbrachten bis Berlin eine entspannte Anreise. Angekommen in Berlin hatte sich doch ein ganz beachtlicher Mob zusammengefunden. Das Thema entspannte Anreise erledigte sich dann kurzzeitig beim Umstieg in die U-Bahn, musste man in diese doch gelinde gesagt reingepfercht werden, damit auch jeder mit wegkam.  Am Stadion angekommen, gestaltete sich der Einlass problemlos. Pünktlich genug war man auch vor Ort, sodass man bei gutem Herbstwetter dem Anpfiff entgegenfiebern konnte. Schön dabei zu sehen, wie sich die Gästeanzahl wieder einmal in vierstellige Höhe schraubte. Dass die Hertha hier indes nur provisorisch hausierte, war auch schnell auszumachen. Videowand blieb aus, Verpflegungsstände auf Sparflamme und die Stadionmusik dürfte wohl die Anwesenden hüben wie drüben ganz schön genervt haben.

Während wir optisch bis auf ein paar rot-weiße Fahnen dieses Mal nichts Besonderes aufboten, ging die Stimmung im Großen und Ganzen in Ordnung. Ab und an gab es einige positive Ausreißer und der Schall des Supports hatte schon was. Einzig und allein das Thema des übermäßigen Sinnlos-Pöbelns könnte man jetzt wieder vorkramen. Aber das hatten wir hier schon so oft, die Takte sparen wir uns jetzt mal.

Auf dem Rasen ging es für unsere Rot-Weißen darum, nach dem Ausrutscher gegen den BAK möglichst sofort wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Hertha-Reserve erwies sich dabei als erwartet spielstarker Gegner. Letztendlich waren wir dennoch zweimal zielstrebiger und konnten hinterher erneut „Auswärtssieg“ skandieren. Sehr schön!

So sollten wir dann auch unbedingt weitermachen. Am Samstag steht das eminent wichtige Pokalspiel beim Brandenburger SC Süd im Terminkalender. Der dortige Werner-Seelenbinder-Sportplatz lässt sich von der schönsten Stadt der Welt aus in nicht einmal 2 Stunden erreichen. Lasst uns also die Havelstadt abermals in stattlicher Anzahl beehren und das Pokaljahr erfolgreich abschließen, auf dass wir Ende März des nächsten Jahres um den Finaleinzug spielen dürfen. Immer vorwärts Energie!

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Erhältlich ab dem Heimspiel gegen Babelsberg!

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