Ultima Raka 2002

Bericht folgt!

Auszug aus dem Infoflyer zum Heimspiel gegen den VfB Auerbach:

Auch in diesem Jahr sammelten wir bei unserem Hallenturnier einen kleinen Spendenbetrag für einen guten Zweck. Am letzten Dienstag konnten nun zwei Mitglieder von uns einen Scheck im Wert von 250€ an die Clownsprechstunde im Carl-Thiem-Klinikum übergeben.

Bei der Clownsprechstunde können einmal wöchentlich die Kinder auf den drei Stationen des CTK 90 völlig unbeschwerte Minuten erleben. Dabei soll die Sprechstunde vom langweiligen Krankenhausalltag ablenken und zugleich eine mentale Stütze für die Kinder sein. Denn durch Spaß und Freude lässt sich, zumindest für eine kurze Zeit, auch die schlimmste Diagnose vergessen. Das Team ist speziell auf die Krankheitsbilder und deren Umgang geschult. Zudem berichteten unsere beiden Mitglieder von einem unglaublich netten Team, dessen gute Laune einfach nur ansteckend ist. Auch wenn die 250€ lediglich eine Woche der Clownsprechstunde abdecken, zeigte sich die Psychologin Petra Töpfer äußerst dankbar für unsere Spende. Denn das Team ist ausschließlich auf private Spenden angewiesen und so freut man sich natürlich über jeden einzelnen Beitrag.

Wir finden, dass jede Spende an die Clownsprechstunde genau in die richtigen Hände geht. Kontakt könnt ihr über die Mailadresse: p.toepfer@ctk.de aufnehmen.

Begleitet von unseren grau-rot-weißen Fahnen und 4 großen Schwenkern betraten die Mannschaften das Feld. Hier galt es nach der Niederlage in Markranstädt zurück in die Erfolgsspur zu finden. Die ersten 15 Minuten verliefen auch genau nach unserem Geschmack. So wurde ein schwungvoller Beginn mit einem frühen Führungstor belohnt. Soweit so gut. Allerdings wirklich nur soweit. Zwar ergaben sich im weiteren Spielverlauf noch weitere gute Möglichkeiten. Allerdings wurde das Spiel zunehmend pomadiger, immer wieder schlichen sich Fehlpässe ein. Das unnötige Eigentor zum 1:1 noch vor der Pause war da leider nur symptomatisch. Leider konnten wir auch von den Rängen das Team zu keiner Zeit pushen, stattdessen passte sich der Support immer mehr dem bescheidenen Niveau an.

Da der Schalter auch in der 2. Halbzeit nicht umgelegt werden konnte, wurde der Sonnenschein über dem Stadion der Freundschaft immer trügerischer. Viel lieber hätten wir bei erfolgreichem Spiel wieder im strömenden Regen gestanden, als uns am Ende auch noch durch 2 Gegentore erschauern zu lassen. So stand am Ende eine völlig unnötige Niederlage gegen den VfB Auerbach, während der Spitzenreiter 100 Kilometer weiter nördlich souverän seine Kreise zog. Ernüchternder kann so ein Sonntag kaum sein.

Trotz allem am Sonntag alle auf nach Bautzen.
Schaufelt euch vor allem aber schon einmal den Samstag in 2 Wochen für das bis dato wichtigste Saisonspiel frei: Landespokal-Halbfinale in Rathenow! Nachdem das Ziel Aufstieg nun in immer größere Ferne gerückt ist, sollte die ohnehin seit jeher große Bedeutung des Brandenburg-Pokals nun umso mehr ins Visier genommen werden. Lassen wir uns nicht unterkriegen und greifen wir weiterhin nach dem maximal Möglichen. Energie-Fans, wir zählen auf euch und bauen auf eure Treue!

Infoflyer zum Heimspiel

Mittwoch, 16 Uhr und rund 400 Energiefans im Gästeblock von Markranstädt – das war wirklich stark! Rund um das Spiel wurde sicherheitstechnisch so einiges aufgefahren und so ließ sich das Polizeiaufgebot mal wieder nicht lumpen. So wurden die Gästefans schon recht zeitig umgeleitet, wozu mehrere Straßen abgesperrt wurden. Die Zuschauer auf der Heimtribüne durften nach dem Spiel gar 10 Minuten warten. Man kann es auch wirklich übertreiben.

Auf dem Platz konnte die Mannschaft dann nun wahrlich keine Bäume ausreißen und verlor absolut verdient mit 2:0. Den Willen konnte man den Jungs dabei sicherlich nicht absprechen, doch die Aktionen waren einfach zu ungenau, zu unkonkret, nicht zwingend genug und auf der anderen Seite stand dann eben eine junge Truppe, die das gnadenlos ausnutzte.
Auf den Rängen präsentierte man sich in der Anfangsviertelstunde ziemlich gut. Doch mit dem Spielverlauf flachte auch die Stimmung immer mehr ab und so meldete sich der Block meist nur nach den Offensivaktionen zurück. Natürlich könnten wir kritisieren, dass dazwischen die Lieder meist heruntergeträllert wurden, aber bei dem Spielverlauf war das zum Teil verständlich. So blieb uns nichts weiteres übrig als die Mannschaft mit einem aufmunternden Applaus nach Hause zu schicken. Denn wir geben noch lange nicht auf!

Vielleicht kam diese Niederlage auch zum richtigen Zeitpunkt, um einfach wieder herunterzukommen und diese gewisse Gier auf den Erfolg zu wecken. Doch viel mehr Niederlagen werden wir uns nicht mehr leisten können. Also lasst uns weiterkämpfen – mit voller Energie! Dieser Zug ist noch längst nicht abgefahren!

Rund 500 Energetiker begleiteten unsere Mannschaft nach Meuselwitz. Dabei rollten aus Cottbus mal wieder zwei Fanbusse. Top – so kann es gern weitergehen! Am Einlass wurden dann immer nur Zehnergruppen reingelassen, zudem konnte unser ganzes Material erst nach einer kleinen Diskussion in den Gästeblock. Dort pfiff uns bei besten Sonnenschein eine steife Brise entgegen. Woraufhin wir unsere Schwenker einfach am Zaun befestigten und sie so das ganze Spiel im Wind stehen ließen. Kann man ja mal machen und ergab am Ende auch immer wieder ein schönes Bild. Doch auf dem Platz und auf den Rängen dann eher totale Flaute. Die Mannschaft fand nicht wirklich ins Spiel und im Block konnte nur ein kleiner Teil zum Support animiert werden. Völlig verdient lagen wir also nach dieser müden und ideenlosen Halbzeit mit 1:0 zurück. In der zweiten Halbzeit agierte unsere Mannschaft dann nun druckvoller. Der Gästeblock wachte mit dem 1:1 dann auch mal auf und versuchte zumindest die Mannschaft weiter zu pushen. Nach dem 1:2 gab es dann kein Halten mehr, sodass auch das Fangnetz darunter leiden musste. 3 Punkte eingefahren – ganz egal wie! Am Mittwoch geht es nun nach Makranstädt, wo das nächste schwere Auswärtsspiel ansteht. Unter der Woche um 16 Uhr werden dann sicherlich deutlich weniger Fans den Weg in den Gästeblock finden. Aber diese werden dann hoffentlich ab der ersten Minute die Mannschaft geschlossen nach vorne schreien!

Schon weit vor dem Spiel war der Stadionvorplatz voller als sonst und so fanden sich rund 7000 Zuschauer im Stadion der Freundschaft ein. Nach all den schlechten Meldungen zur finanziellen Situation genau die richtige Reaktion. Die Anspannung stieg. Während es im H-Block diesmal einen Mix aus Doppelhaltern und rot-weißen Schwenkern zu sehen gab, beschränkten wir uns im Block I auf ein paar Doppelhalter und sechs große Schwenkfahnen in unserem Bereich. Unser Team war zunächst sichtlich nervös und brachte zu Beginn nicht die erhoffte Leistung auf den Platz. Auf den Rängen war man hingegen bemüht die Jungs in Rot und Weiß nach vorn zu peitschen, was dann auch allmählich gelang. Mit der 45. Minute dann die Erlösung durch Förster. Dabei sollten die starke Laufarbeit und die Vorlage von Baude auf jeden Fall Erwähnung finden.

Euphorisiert ging es also in die Pause und in der zweiten Hälfte konnten unsere Jungs auch immer mehr das Spiel bestimmen. Dabei entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, welches insbesondere auf unserer Seite das eine oder andere weitere Tor verdient hätte. Auch stimmungsmäßig entwickelten sich spielbezogen immer wieder kleine Höhepunkte. Darauf lässt sich aufbauen – so kann es gern weitergehen, insbesondere auch mit einem so gut gefüllten Stadion der Freundschaft! Auf der Gästeseite kamen knapp 1000 Bifis zusammen. Zu vernehmen waren sie jedoch nur punktuell, bis auf wenige Dynamo-Rufe nach Torschüssen blieb der Gästeblock vornehmlich ruhig. Typisch BFC halt.

Am kommenden Sonntag geht die Aufholjagd auf den Spitzenreiter aus Jena nun in Meuselwitz weiter. Es stehen noch ausreichend freie Busplätze zur Verfügung. Also alle auf zum ersten Auswärtsspiel dieses für unseren Verein so wichtigen Jahres!

Infoflyer zum Heimspiel

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