Ultima Raka 2002

Von Vereinsseite und den Sicherheitsorganen aus, sollte man sich überlegen warum man solche Spiele erst ansetzt um sie dann aus Sicherheitsgründen abzusagen. War vor ca. vier Wochen etwa noch nicht bekannt, dass doch einige Polen kommen werden? Doch trotz der Absagen gegen Pogon Stettin sehen wir uns Sonntag im Block B. Denn das einzige was zählt ist unser geliebter FCE!

Los geht es 13:30 Uhr im Stadion der Freundschaft Block B

Und täglich grüßt das Murmeltier

Nach der bitter enttäuschenden Niederlage vom Vorwochenende erwarteten heute nur die kühnsten Optimisten einen Heimsieg im letzten Spiel dieses Jahres. Die Vorzeichen waren nun mal alles andere als günstig. Nicht nur, dass unsere Mannschaft mental auf dem Boden lag und sich zudem nahezu von allein aufstellte. Auch die Duisburger waren zuletzt deutlich im Aufwind.

Dass man jedoch zumindest eine couragierte Einstellung vom kickenden Personal erwartete, machte man zu Beginn des Spiels mithilfe von Spruchbändern klar.
Diese konnte man dem Team auch wieder nicht absprechen, mit einer Rumpfelf gestaltete man das Spiel zunächst ausgeglichen und traf dann sogar zur 1:0-Führung. Da waren Jubel und Erleichterung natürlich groß , bekam man doch in den vorangegangenen 3 Heimspielen kein einziges Tor geboten. In Führung gegangen war man sogar seit über 3 Monaten nicht mehr.
Auf der anderen Seite durfte man sich noch das ein oder andere Mal bei Ersatz-Keeper Renno bedanken, dass die 0 bis zur Halbzeitpause gehalten werden konnte.

In der zweiten Hälfte war zunächst der MSV am Drücker, doch erneut parierte Renno stark. Unsere Mannschaft begann verhalten, mit der 1:0-Führung im Rücken ließ sich damit jedoch ganz gut leben. Die Zuversicht sollte dann sogar noch einmal neue Nahrung erhalten, als sich ein Zebra mit Rangelov anlegte, dabei den Kürzeren zog und zum Duschen geschickt wurde. Folgerichtig wurde unser Team nun aktiver, verpasste es jedoch leider die Führung zu erhöhen. Und so passte es dann zu dem alles andere als berauschenden Jahresende, dass der MSV doch noch zum Ausgleich kommen sollte. Wünscht man sich selbst von unserem Team zumeist vergebens mal ne halbwegs vernünftige Ecke, waren die Duisburger nach genau einer solchen zur Stelle. Es war zum Haareraufen! Da half es auch nichts, dass unsere Mannschaft bis zum Schluss noch einmal alles probierte um doch noch die erneute Führung zu besorgen. Es fehlte mal wieder die entscheidende Idee. So blieb es beim 1:1 – nach diesem Spielverlauf dann doch wieder enttäuschend.

So bleibt es nun zu hoffen, dass über die Winterpause neue Kräfte mobilisiert werden. Neues Jahr, neuer Trainer, neues Glück! Also, auf ein Neues in 2012!

Notiz am Rande: Mit der Unzufriedenheit über unseren Fußballverein hatte es nichts zu tun, dass man zu Beginn der zweiten Hälfte den Blick gen Eishockey-Macht Nr. 1 in Sachsen, nach Weißwasser richtete. Viel mehr gebührte dies der Respekt vor dem 10-jährigen Bestehen der Blue Sons, bei denen manch einer von uns schon mehr oder weniger häufig zu Gast  und dabei immer gern gesehen war. Drum auch an dieser Stelle nochmals: Alles Gute!

Auch keinen Bock auf nervigen Weihnachtstrubel? Dann kommt ran an den Conti und werdet fündig!

Tiefpunkt erreicht

Ungünstig waren die Vorzeichen vor dem Spiel in Dresden. Als wäre die Verletztenliste nicht ohnehin schon lang genug, gesellten sich nun auch noch Kirschbaum und Schorch hinzu. Zu allem Überfluss hatte dann auch noch der Trainer das Handtuch hingeworfen – und dies nur 3 Tage vor dem so wichtigen Spiel. Da war Unruhe vorprogrammiert. Nichts desto trotz sollte man das ewige Dreckhinterherwerfen dann auch mal sein lassen. Nicht alles in den letzten 2,5 Jahren war schlecht, im Gegenteil. Um das Kapitel würdig zu beenden, schließen wir es also kurz und knapp ab : Danke Pele!

Allen Widrigkeiten im Vorfeld dieses Duells zum Trotz gab es nur ein erklärtes Ziel: Auswärtssieg. Doch über das, was sich dann wirklich auf dem Rasen abspielte, braucht man nicht viele Worte verlieren. Es ist zur Zeit eh immer wieder dasselbe. Die Mannschaft will, kann aber nicht. Mit einer gänzlich uninspirierten Spielweise verliert man dann halt selbst gegen Truppen wie Dynamo.

Auch zum Drumherum gibt es nicht viel Erwähnenswertes zu berichten. Die Anreise wurde generalstabsmäßig durchorganisiert, Tickets genauestens nach Personalität kontrolliert, die Ordner kannten teilweise nicht mal das Wort „Tasche“ auf Deutsch. Der Support aus dem Gästeblock war so weit recht gut, das was von gegenüber kam, war indes erstaunlich dünne. Optisch beließen wir es diesmal bei  nem dichten Schalteppich und paar wenigen Schwenkfahnen.

Statt hier jetzt wieder ne elendige Durchhalteparole anzuführen, heute mal nur der einfache Wunsch: Letztes Heimspiel möglichst schadlos überstehen und dann bitte endlich Winterpause!


Als Fahrkarte ist das Brandenburg-Berlin-Ticket ausreichend!
Der Rest der Strecke liegt im VVO-Verbundraum und wird 4 Stunden vor Spielbeginn bis 4 Uhr des Folgetages durch die Eintrittskarte abgedeckt.

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