Geschrieben von Hans unter Allgemein
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Und täglich grüßt das Murmeltier
Nach der bitter enttäuschenden Niederlage vom Vorwochenende erwarteten heute nur die kühnsten Optimisten einen Heimsieg im letzten Spiel dieses Jahres. Die Vorzeichen waren nun mal alles andere als günstig. Nicht nur, dass unsere Mannschaft mental auf dem Boden lag und sich zudem nahezu von allein aufstellte. Auch die Duisburger waren zuletzt deutlich im Aufwind.
Dass man jedoch zumindest eine couragierte Einstellung vom kickenden Personal erwartete, machte man zu Beginn des Spiels mithilfe von Spruchbändern klar.
Diese konnte man dem Team auch wieder nicht absprechen, mit einer Rumpfelf gestaltete man das Spiel zunächst ausgeglichen und traf dann sogar zur 1:0-Führung. Da waren Jubel und Erleichterung natürlich groß , bekam man doch in den vorangegangenen 3 Heimspielen kein einziges Tor geboten. In Führung gegangen war man sogar seit über 3 Monaten nicht mehr.
Auf der anderen Seite durfte man sich noch das ein oder andere Mal bei Ersatz-Keeper Renno bedanken, dass die 0 bis zur Halbzeitpause gehalten werden konnte.
In der zweiten Hälfte war zunächst der MSV am Drücker, doch erneut parierte Renno stark. Unsere Mannschaft begann verhalten, mit der 1:0-Führung im Rücken ließ sich damit jedoch ganz gut leben. Die Zuversicht sollte dann sogar noch einmal neue Nahrung erhalten, als sich ein Zebra mit Rangelov anlegte, dabei den Kürzeren zog und zum Duschen geschickt wurde. Folgerichtig wurde unser Team nun aktiver, verpasste es jedoch leider die Führung zu erhöhen. Und so passte es dann zu dem alles andere als berauschenden Jahresende, dass der MSV doch noch zum Ausgleich kommen sollte. Wünscht man sich selbst von unserem Team zumeist vergebens mal ne halbwegs vernünftige Ecke, waren die Duisburger nach genau einer solchen zur Stelle. Es war zum Haareraufen! Da half es auch nichts, dass unsere Mannschaft bis zum Schluss noch einmal alles probierte um doch noch die erneute Führung zu besorgen. Es fehlte mal wieder die entscheidende Idee. So blieb es beim 1:1 – nach diesem Spielverlauf dann doch wieder enttäuschend.
So bleibt es nun zu hoffen, dass über die Winterpause neue Kräfte mobilisiert werden. Neues Jahr, neuer Trainer, neues Glück! Also, auf ein Neues in 2012!
Notiz am Rande: Mit der Unzufriedenheit über unseren Fußballverein hatte es nichts zu tun, dass man zu Beginn der zweiten Hälfte den Blick gen Eishockey-Macht Nr. 1 in Sachsen, nach Weißwasser richtete. Viel mehr gebührte dies der Respekt vor dem 10-jährigen Bestehen der Blue Sons, bei denen manch einer von uns schon mehr oder weniger häufig zu Gast und dabei immer gern gesehen war. Drum auch an dieser Stelle nochmals: Alles Gute!

